Abschnitt 1 von 13
Montage und Anschluss
Wohin das Lesegerät gehört, was an den Relaisausgang kommt und warum Metall hinter dem Gehäuse die Reichweite ruiniert.
Montageort
Bewährt hat sich eine Höhe um 130 cm — hoch genug, dass sich niemand bücken muss, niedrig genug, dass niemand strecken muss. An einer Tür montieren Sie das Gerät auf der Klinkenseite, nicht auf der Bandseite.
- Lassen Sie Platz vor dem Lesegerät. Karten werden aus wenigen Zentimetern gelesen, ein Regal oder eine Zarge direkt daneben kostet mehr Reichweite als erwartet.
- Nicht direkt auf Blech oder eine Metallzarge montieren. Metall hinter dem Gehäuse dämpft das Feld, und Karten funktionieren nur noch bei direkter Auflage.
- Abstand zu Router, Switch und Schaltnetzteilen halten — sie belegen dasselbe Band.
Stromversorgung
Versorgen Sie das Gerät mit 5 V aus einer Quelle für mindestens 2 A. Ein schwächeres Netzteil wirkt im Leerlauf unauffällig und versagt erst, wenn Lesegerät, Funk und Relais gleichzeitig Strom ziehen — also genau beim Vorhalten einer Karte. Nach dem Einschalten spielt das Gerät eine kurze Melodie und blinkt; damit ist es gestartet.
Relaisausgang
Der Ausgang gibt einen Türöffner oder Haftmagneten frei. Am Relaisstecker ist der äußere Kontakt auf der Seite der USB-C-Buchse der Pluspol der Versorgung für den angeschlossenen Verbraucher, der mittlere Kontakt der Ausgang zu diesem Verbraucher. Der dritte Kontakt ist nicht belegt.
Die Betriebsart des Ausgangs — Impuls oder invertiert für einen Haftmagneten — stellen Sie später im Panel ein, siehe Abschnitt zum Relais. Werkseitig ist es ein Impuls von drei Sekunden.
Netzwerk
Der Kabelanschluss ist werkseitig aktiv, die Adresse holt sich das Gerät per DHCP. Für die Einrichtung ist das Kabel nicht nötig — dafür genügt der Hotspot — ohne Kabel kann das Gerät aber weder die Uhr aus dem Internet stellen noch Buchungen an die Lohnbuchhaltung senden.